Fürstein (2039.6m)

17. 2. 2001

Wir waren 7 Personen und fuhren mit zwei Autos nach Sarnen - Stalden - Langis. Die Strasse nach Stalden - Langis war kaum erkennbar, so dicht war der Nebel. Beim Restaurant Langis warteten wir auf weitere 10 Personen, die mit uns die Schneeschuhwanderung absolvieren wollten. Es waren Kollegen und Kolleginnen von Markus, der unsere Biker-Touren durchführt.

Wir hatten uns schon auf einen Kaffee beim Restaurant Langis gefreut. Leider war aber alles noch geschlossen. So "bisleten" wir halt noch rasch hinter die Sträucher.

Wir fuhren mit den Autos noch ein Stück weiter nach oben und begannen dort unsere Tour. Es war richtig ungemütlich. Der Nebel war so dicht, dass man kaum die anderen Kollegen erkennen konnte!

Vom Langis stiegen wir aufs Moosbettbödeli, von dort aufs Langismätteli und weiter durch den Nebel zur Nebellücke. Weiter gings durchs Spitzcherwäldli und nach mehreren steilen Aufstiegen landeten wir schliesslich auf dem Hundchopfhögerli. Nochmals ein fast überhängender Aufstieg über Vrenishörnli und s'Wolfsgigeli und schon waren wir auf dem Fürstein. Die ganze Zeit waren wir im dichten Nebel. Werni betonte immer wieder, dass wir diesmal auf dem richtigen Gipfel seien! Er erklärte ausgiebig, was wir alles sehen würden, wenn wir etwas sehen würden. Man musste schon eine farbige Phantasie haben, um sich die beschriebenen Berge vorstellen zu können. Nichts als Nebel, so weit das Auge reichte (und das war nicht sehr weit).

Unterhalb des Fürsteins genossen wir noch rasch schlotternd unser Mittagessen und begannen dann mit dem Abstieg. Leider tauchte das erwartete Kreuz nie auf und bald wurde vermutet, dass wir uns im Nebel verlaufen haben könnten, was denn auch der Fall war. So nahmen wir halt die ungeplante militärische Abkürzung auch noch unter die Schneeschuhe und landeten mit etwas Verspätung wieder im Langis. Der Nebel war immer noch so dicht wie am Morgen, aber jetzt schneite es auch noch daraus!

Alles in allem war es dennoch eine wunderschöne Tour. Die ganze Zeit wurde gelacht und gescherzt und auch der Nebel tat der guten Laune überhaupt keinen Abbruch.

Ich möcht Werni im Namen aller Teilnehmer ganz herzlich für den schönen Tag danken und hoffe, dass er auch im nächsten Jahr wieder so lässige Schneeschuhtouren durchführt.

Susi Graf

Eine Tour der Naturfreunde Maiengrün