4 Tage Skitouren im Val Müstair   28. - 31. 3. 2001

Fotos

(Hans-Peter)

Am Mittwoch, auf der Anreise, machten wir - allerdings noch ohne Hans-Peter (drum gibts hier noch keine Fotos) Halt in Davos-Frauenkirch und stiegen über Stafel auf das Chörbschhorn. Nach dem Autoverlad durch den Vereina-Tunnel erreichten wir am späteren Nachmittag Tschierv im Münstertal und unser Hotel Staila.
Hier ein paar Informationen zum Val Müstair:

http://www.val-muestair.ch/Ortschaften/ortschaften.htm

Am Donnerstag war das Wetter im Tal schlecht. Die Wolken hingen tief und der Niederschlag konnte sich nicht zwischen Schnee und Regen entscheiden. Wir entschieden uns für eine kleine Skiwanderung ab der Alp Buffalora. Doch welche Überraschung! Jenseits des Ofenpasses war das Wetter deutlich freundlicher. Wir marschierten los und Schritt für Schritt gewannen wir an Höhe....

...bis wir zuletzt auf dem rassigen Piz Daint standen.

Die Abfahrt war vom feinsten - knietief herrlicher Pulverschnee. Einzelne Teilnehmer sprachen von der schönsten Tour, die sie je gemacht hätten.






Der Freitag fing an wie der Donnerstag. Nur die Stimmung beim Frühstück war noch hoffnungsloser als am Vortag. Wieder starteten wir zu einer Skiwanderung - diesmal nach Lü. Der Wald war tief verschneit, die Landschaft zeigte sich wie im Märchen.

Bei einer kurzen Stärkung im Restaurant entschieden wir uns, den Weg bis zur Alp Champatsch fortzusetzen.

Nach dem Mittagessen & -trinken (!!) auf dieser Alp war die Lust am Gehen noch nicht verflogen.

So stiegen wir weiter und standen schlussendlich auf dem Minschuns.

Entlang der Skipiste und feinem Neuschnee fuhren wir ab bis zum Hotel in Tschierv.

Der dritte Gipfel war geschafft!





Am Samstag zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Leider nicht so die Lawinensituation. Der Tourenleiter entschloss sich für den Abbruch und die Heimfahrt. Letztlich können wir doch zufrieden sein mit dem was wir bei dieser Wetterlage erreicht hatten.

Herzlichen Dank allen Teilnehmern für das Verständnis, wenn der Tourenleiter fand, dass eine Tour zu gewagt sei und das Programm änderte. Nie wurde auf ihn Druck ausgeübt - das zeugt von Vertrauen. Nächstes Jahr gibt es wieder eine Chance!
 

Hans-Peter und Kathrin blieben noch ein paar Stunden länger im Tal um sich persönlich davon zu überzeugen, ob die Postkarten tatsächlich der Realität entsprechen. Mit den folgenden Fotos können sie beweisen, dass dem wirklich so ist.

Lü:

in Lü:

in Fuldera:

genau vis a vis bei Capuns und Veltliner: