Tourenbericht Brugg Villiger-Geissberg Remigen Brugg

vom Samstag, 26. Juli 2003

 

Wir trafen uns um 8 Uhr in Mägenwil und fuhren anschliessend aufs Kasernen-Areal in Brugg. Dort warteten Viktor und Trudy noch auf uns.

Wir stiegen zum Brugger-Berg hinauf und wanderten auf einem schattigen Waldweg nach Lauffohr. Von dort gings weiter nach Stilli und auf einem Feldweg nach Villigen.

Eigentlich hatte ich nur vor, am grossen Dorfbrunnen in Villigen einen Abkühl- und Trinkhalt zu machen, aber bevor ich mich umsah, sassen alle schon im Restaurant und bestellten Mineralwasser und Bier. Der nette Kellner holte für uns beim Bäcker nebenan noch extra frische Mandelgipfel. Die schattige Gartenwirtschaft gefiel allen so gut, dass ich richtig zum Aufbruch drängen musste, um die vorgesehene Wanderzeit einigermassen einhalten zu können.

Am Dorfrand von Villigen stiegn wir steil hinauf zur Ruine. Von der Ruine sah man nur noch einige Mauerreste. Aber der Blick auf die umliegenden Dörfer war wunderschön. Einige Wanderer mussten schon jetzt die Shirts wechseln, weil sie bereits klitschnass waren.

Auf einem meistens schattigen Waldweg marschierten wir zum Aussichtpunkt Villiger-Geissberg, wo wir unser mitgebrachtes Picknick genossen. Vorsichtshalber entzündeten wir kein Feuer und assen unsere mitgebrachten Servelats halt kalt. Da sagte Erika zu Hans: "Ich habe Melissensirup dabei. Er ist gesund und schlaffördernd." Hans: "Stimmt. Aber damit ich einschlafen kann, muss ich mindestens 3 Liter davon saufen. Und wenn ich dann endlich eingeschlafen bin, erwache ich schon bald wieder, weil ich seichen muss."

Nach dem Mittagessen stiegen wir auf einem relativ steilen, schattigen Waldweg hinunter Richtung Remigen. Ca. 2 Kilometer vor Remigen mussten wir dann allerdings ziemlich leiden, weil wir auf einem staubigen Wanderweg in der prallen Sonne marschieren mussten. Eine Herde Kühe stand gelangweilt auf einer gelben, total vertrockneten Weide. Es war tatsächlich kein grünes Grashälmchen zu sehen.

In Remigen stürzten wir uns halbverdurstet ins Restaurant Märki. Der Durst war so gross, dass wir erst den übernächsten Bus zurück nach Brugg nahmen. Alle waren froh, bei dieser Hitze am Ziel angelangt zu sein und frohgemut fuhren wir mit den Autos zurück nach Mägenwil.

Susi + Urs