Wanderung vom 17. Juli 2004 über den Küttiger Homberg

9 Personen trafen sich morgens um 9 Uhr beim Schulhaus-Parkplatz in Mägenwil.

Mit zwei Autos fuhren wir nach Biberstein und parkierten auf dem grossen Parkplatz neben Käpten Joe's Aarfähre.

Schon zu Beginn ging's steil aufwärts: Zuerst die lange Treppe hoch zum Schloss Biberstein und weiter auf einem Natursträsschen hinauf zum Gatter. Obwohl es noch relativ früh am Morgen war, lief allen der Schweiss nur so in Strömen hinunter. Beim Gatter gab's den ersten Trinkhalt und einige mochten sogar schon eine Kleinigkeit picken.

Aber wir hatten den höchsten Punkt unserer Wanderung, die Homberg-Egg noch nicht erreicht. Diesmal ging das Wandern allerdings etwas einfacher, da wir auf einem weichen Waldweg unter den Schatten und Kühle spendenden Bäumen marschieren konnten.

Nach ca. zwei Stunden erreichten wir den vorgesehenen schattigen Rastplatz und entfachten ein Feuer, um die mitgebrachten feinen Sachen bräteln zu können. Hans hatte zwei Scheiben Fleischkäse dabei . Er schlängelte die erste Scheibe gekonnt auf einen Stecken und hielt ihn über die züngelnden Flammen. Es ging nicht sehr lange und der Fleischkäse war arg angebrannt. Wir schauten Hans besorgt zu und gut gemeinte Ratschläge hagelten nur so auf ihn ein: "warte doch, bis es Glut hat!" und "verbranntes Fleisch verursacht Krebs" und so weiter. Da meinte Hans trocken: "Macht nichts. Wenn der Fleischkäse etwas verbrannt ist, merke ich nicht so gut, dass das Verfalldatum schon seit einiger Zeit abgelaufen ist!".

Nachdem alle Bäuche mit guten Sachen gefüllt waren, wurde hin und her diskutiert, ob und wie das Feuer nun zu löschen sei: Hans meinte trocken: "Ich bin dafür, dass die Frauen das Feuer löschen müssen. Aber so, wie wir Männer das machen würden".

Gutgelaunt setzten wir unsere Wanderung Richtung Küttigen fort. Nach einem kurzen Stück Asphalt kehrten wir ein und löschten unseren Durst in einer kühlen, schattigen Gartenwirtschaft. Quer durch Küttigen gings dann hinunter zur Aare. Unterwegs genossen wir noch ein paar vollreife Mirabellen, welche an einem wild wachsenden Bäumchen hingen.

Bei grosser Hitze, aber gottlob meistens im Schatten, marschierten wir zurück nach Biberstein, wo wir in der Badi vor der Heimfahrt noch einen kühlen Trunk genossen.

Susi und Urs