Skitour
Hurst
  (1971m)

Eine Tour der Naturfreunde Maiengrün

29. 1. 2006

Bilder: Theo

6 Tourenfahrer waren unterwegs ins Rheintal - Kaffeehalt in der Raststätte Glarnerland.
Schon unterwegs kam im Radio die Drohung: Föhnsturm mit über 80 km/h Windgeschwindigkeit - und eine schönere Föhnecke als das Rheintal gibt es kaum.
Auch diesmal meldete das Lawinenbulletin erheblich.

Auf der Bergfahrt von Sevelen nach Hüseren lagen viele Äste auf der
Fahrbahn - der Föhn schickte seine Vorboten.

Beim Anschnallen der Skier begrüssten uns 2 kläffende Hunde.
Der Schnee machte auf den ersten Metern einen scheusslichen Eindruck und liess für die Abfahrt nichts gutes vermuten.
Doch schön der Reihe nach.







Der Aufstieg war recht angenehm gleichmässig.


Hanspeter direkt unter dem Himmel


Hier ist es im Schutz der Tannen noch fast Windstill.
Blick gegen Hoher Kasten (rechts aussen) und Kreuzbergen (neben der Tanne)


Wunderschöne, vom Wind geformte Gebilde aus gepresstem Schnee, kurz vor dem Stall, wo wir Rast einlegten.




  Kurz nach der Pause packte uns zum ersten Mal der Wind so richtig an.
Vor allem spürte das Arthur mit seinem Segel, exgüsi, Board auf dem Rücken.


Riesige Windhosen wanderten über den Grat. Festhalten war angesagt!
Die Menge Schnee auf dem Rücken ging gegen Null.


Auch das Gipfelkreuz hat dem Sturm nicht standgehalten.
Umso erstaunlicher die kleine Spitzmaus kurz unterhalb, die von Böen herumgewirbelt wurde und danach wieder zufrieden an den Gräsern schnupperte.
Der Gipfelaufenthalt war bedingt durch den Sturm recht kurz - Felle runter und Skier schultern!
Skier schultern?


Blick gegen das Churer Rheintal


Der Alvier


Abstieg - die obersten Meter ohne Schnee - deshalb die Skier schultern!
Alles weggeblasen.
Unter uns die riesige Ebene des St. Galler Rheintales. Ein ganz spezieller Ausblick.


Blick hinüber ins Fürstentum Lichtenstein und Vaduz.


Ab hier war der Schnee fahrbar bis gut - nicht so schlimm, wie der erste Eindruck am Morgen vortäuschte - etliche schöne Schwünge konnten genossen werden.

Man musste bloss ab und zu warten, bis der Wind wieder einmal nachliess.
Hier trotzt Martin dem Sturm.


  Danke fürs mitmachen,
Markus