Skitour
Schiberg > Laucherenstöckli
(1971m)

Eine Tour der Naturfreunde Maiengrün

11. 2. 2006

Bilder: Martin


4 Tourenskifahrer und ein Snöber trafen sich in Rotkreuz und packten sich und ihre Ausrüstung in ein Fahrzeug.
Das Snow-Board von Arthur zwischen Theos Halsschlagader und Bäre's Schaltstock verkeilt, fuhren wir Richtung Ibergeregg zum Eseltritt. Leichter Schneefall begleitete uns und die Pass-Strasse war schneebedeckt, doch das Auto von Bäre schaffte den Aufstieg ohne Ketten.

Warum waren wir denn überhaupt nicht unterwegs Richtung Wäggital? Das Lawinenbulletin meldete auch auf diesen Tag "erheblich", wie wir das schon auf den beiden letzten Touren erlebt hatten. Da der Schiberg doch sehr steil ist - bis zu 35° - entschied sich der Tourenleiter für eine Ausweichroute.

Wir stellten schon im Auto fest, dass niemand den Photoapparat bei sich hatte, was inzwischen eine Ausnahme ist.
Deshalb , lieber Leser, stelle dich darauf ein: hier hat es keine Bilder!

Vom Eseltritt (07:30 Uhr) stiegen wir auf dem kürzesten Weg auf zur Sternenegg, immer noch begleitet von Schneefall, dazu hatte sich nun auch noch Nebel gesellt.
Die stille im Wald war fast mit Händen greifbar.

Unsere erste Rast machten wir im gedeckten Unterstand bei der Sternenegg.
Hier KEIN Bild davon (wir hatten ja keinen Photoapparat dabei).
Auf dem Plakat hinter Arthur entdeckten wir die Ankündiung zur Wahl von Miss-Kuh und Miss-Rind im letzten September - da haben wir bestimmt etwas verpasst ;-)


Noch immer Schneefall mit Nebel und Theo genoss sichtlich die Trockenheit des Unterstandes.


Kurz danach drückte die Sonne durch und das Wetter kippte auf schön. Blick zurück zu den Mythen.


  Nun ein paar Bilder zur Aussicht vom Gipfel des Laucherenstöckli.
Hier geht der Blick über Mördergruobi Richtung Zürichsee (weiss jemand wie der Name Mördergruobi entstand?).


Rechts die Rigi, hinten in der Mitte Pilatus, davor das Becken von Brunnen
und links Stoos mit Fronalpstock als runder, weisser Berg.


Hinter dem Tourenleiter von links der Twäriberg, der Druesberg und der Forstberg (links der Mütze).

Hier klärt sich auf, weshalb wir auch ohne Photoapparat zu Bildern kamen: Martin hatte auch so ein Handy mit einer eingebauten Kamera dabei, die aber wirklich gute Bilder machte - hier der Beweis..


Theo und Arthur und über letzterem die ganze Gegend um den Urisrotstock.


Bereits wieder auf der Abfahrt, ist deutlich zu sehen, wie viel Schnee liegt.
Der war übrigens vom feinsten - knietiefer Pulver!


Wir haben die Sternenegg bereits wieder hinter uns gelassen und sind am Aufstieg zum Hudelschijen.
Bei genauer Betrachtung findet man im Hintergrund Tödi und Schärhorn.


Blick hinunter über den nächsten Teil der Abfahrt, unten Brunnen und der Vierwaldstättersee.


Auf dem "Gipfel" des Hudelschijen (hinten ein Felsturm des Klettergarten Chli Schijen)


Man beachte doch bitte den stahlblauen Himmel!




Das wars dann. Das Verpacken des Plunders in den "Sarg" war ein kleines
Puzzle, das Bäre problemlos löste.


Blick zurück beim verdienten Most im Restaurant Obergerg.
Die kleine weisse Kuppe rechts der Bildmitte ist der Hudelschijen.

Danke fürs mitmachen bei dieser eher flachen Ausweichtour,
Markus