
Zwischen Schwefelgeruch und unbeschreiblicher Aussicht.
Die Bergwanderung auf den Schimberig begann unplanmässig! Infolge eines Sommerlagers waren die Parkplätze bei Stilaub besetzt. Zum Glück fanden wir schnell Ersatz und so konnte die 4er-Gruppe mit Hund (Zuti, sprich Schuti!) los marschieren.
Durch Weiden mit grasendem Vieh, durch Waldstücke und Heuwiesen erreichten wir das ehemalige Schimberig-Bad. Die Schwefelquelle lud infolge des aufdringlichen Geschmackes nicht zum Verweilen ein.
Umgehend nahmen wir also den steilen Teil des Anstieges durch die NW-Flanke in Angriff.
Im Schatten des Waldes und in stetigem Schritt wurden hier etliche Höhenmeter vernichtet, bei vergleichsweise angenehmen Temperaturen.
Ein Wow aus aller Munde quittierte die herrliche Aussicht, die sich uns oben auftat: Fast die ganz Alpenkette lag vor uns.
In Richtung NO ging es nun weiter über den teilweise schmalen Rücken. Nach einem kurzen Steilstück war der Gipfel in Sichtweite. Auf diesem letzten Abschnitt brauchte es jedoch starke Nerven, fielen die Flanken zu unserer Rechten doch mit bis zu 40° in die Tiefe.
Routiniert und Fuss vor Fuss wurde dieser Abschnitt gemeistert und wir standen auf dem Gipfel. Die Aussicht in alle Himmelsrichtungen war unbeschreiblich!
Mit dem Abstieg begann die Trainingseinheit für unsere Oberschenkel und für Zuti die Suche nach Wasser. Kein Bächlein oder noch so kleines Pfützchen wurde von ihm ausgelassen: Wo Wasser war lag Zuti drin!
Nach knapp 800 Hm Abstieg querten wir die Grosse Entle und folgten ihrem Verlauf bis zu einer kleinen Brücke. Sie erlaubte uns einerseits einen beeindruckenden Blick in das wilde Flussbett und führte uns zudem hinüber zum Parkplatz und dem Ende der Tour.
Stimmt nicht ganz – das Ende war beim Kaffee im Rest. Gfellen.
Danke allen fürs Mitmachen, Markus

















